Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Holocaustgedenkstätte haben zwei intensive Tage (7./8. September 2026) in Oświęcim (Auschwitz) verbracht. Jürgen Pfeffer, Präsidentin Gabriele Triebel, MdL, Vize-Präsident Prof. Jürgen Pfeffer und Bernd Triebel besuchten die Gedenkstätten Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau und nutzten den Aufenthalt für einen intensiven fachlichen Austausch über die heutige Erinnerungsarbeit.
Im Mittelpunkt standen Gespräche mit Andrzej Kacorzyk vom Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau sowie mit Joanna Klęczar-Déodat und Judith Hoehne-Krawczyk von der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz.
Der ausführliche Besuch beider Gedenkstätten bot die Möglichkeit, sich intensiv mit der historischen Vermittlung vor Ort auseinanderzusetzen. Besonders wertvoll war dabei der Austausch über unterschiedliche Ansätze der Gedenkstättenarbeit und die Frage, wie die Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung auch für kommende Generationen vermittelt werden kann.
Für unsere Arbeit an der Europäischen Holocaustgedenkstätte in Kaufering waren die Gespräche und die Eindrücke vor Ort von großer Bedeutung. Auschwitz und der KZ-Außenlagerkomplex Kaufering stehen für unterschiedliche Orte und Phasen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystems. Gerade deshalb eröffnet der Austausch zwischen den Gedenkstätten wichtige Perspektiven für die historische Bildungs- und Erinnerungsarbeit.
Wir danken Andrzej Kacorzyk, Joanna Klęczar-Déodat und Judith Hoehne-Krawczyk herzlich für ihre Zeit, die offenen Gespräche und die vielen neuen Impulse.


