Gabriele Triebel warnt vor Angriffen auf die Erinnerungskultur

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über aktuelle politische Vorstöße gegen die bestehende Erinnerungskultur und die möglichen Folgen für KZ-Gedenkstätten. Im Mittelpunkt steht ein Antrag der AfD-Bundestagsfraktion, der eine grundlegende Neuausrichtung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes fordert.

Gabriele Triebel, Präsidentin der Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung und erinnerungspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag, warnt in dem Artikel ausdrücklich vor den Folgen für Erinnerungsorte wie das ehemalige KZ-Außenlager Kaufering VII:

„Über die steinernen Zeugen der NS-Zeit wie das Außenlager Kaufering VII soll nach dem Willen der AfD wohl das berühmte Gras wachsen und damit sollen sie in Vergessenheit geraten.“

Für Triebel steht der Vorstoß für eine grundlegende Abkehr von einer Erinnerungskultur, die sich der Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus stellt.

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte den Beitrag von Helmut Zeller am 15. September 2026 unter dem Titel „Wie die AfD die Arbeit der KZ-Gedenkstätten diskreditiert“.

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